Endlich Advent

Endlich Advent

Heute muss ich zügig meinen Anleitungs-Vorschlag für euch in die Tasten hämmern, die Adventsmarktvorbereitungen laufen auf Hochtouren und überraschen mich jedes Jahr wieder in ihrer Komplexität 😉

Ich habe euch heute Strickmuster für  Advents-/Weihnachtsschmuck ausgesucht. Zur Deko, für den Weihnachtsbaum, als kleine Geschenkanhänger – zu viele Möglichkeiten.

Im Gegensatz zu den klassischen Julekullern sind diese nicht aus Socken- sondern aus dickerem Garn gestrickt, lassen sich also schneller fertigstellen. Falls euer Weihnachtsbaum sehr groß ist und vieeele Kugeln und Sterne braucht. Gut eignet sich dafür die Luv und Lee von Atelier Zitron, die gibt es in leuchtendem Rot. Ihr könnt natürlich auch andere Farben wählen.

Auf dem Foto oben seht ihr meine Julekullern aus dem vergangenen Jahr – blau geht auch 😉

Und jetzt weiter zu den Terminen: heute Abend ist wieder Adventsnacht in der Klosterbergestraße, am 6. Dezember bin ich beim klassischen Nikolausmarkt in der Rayon Schmuckwerkstatt und am 3. Adventswochenende nehme ich erstmals am Advent in den Gewölben in der Festung Mark teil.

Ich wünsche euch eine wunderbare und besinnliche Adventszeit, wir sehen uns.

Sofort-Belohnung

Sofort-Belohnung

Gut, nicht ganz sofort, 2 Stündchen müsst ihr noch stricken. Aber bei meinem heutigen Garnvorschlag ist auch das Stricken schon Belohnung pur. Ich möchte euch gerne die Lhasa von Debbie Bliss vorstellen. Die Zusammensetzung: 50 % Cashmere und 50 % Yak. Könnt ihr euch vorstellen, wie es sich anfühlt? Butterzart!

Da diese Qualität natürlich auch ihren Preis hat, hab ich euch eine Anleitung ausgesucht, für die ihr nur einen Strang benötigt. Eine schöne Zopfstulpe bringt das Garn schön zur Geltung und die Weichheit an eure Hände. Eignet sich auch wunderbar als Geschenk für ganz liebe Menschen – falls ihr euch nach dem Stricken noch davon trennen könnt 😉

 

 

Ein Versprechen von Wärme

Ein Versprechen von Wärme

Heute gibt es mal keine Anleitung, nur ein Versprechen. Für ein wunderbar warmes Tuch in Lieblingsfarben. Anfängertauglich, für entspanntes Stricken und Seelenwärme am Hals. Die Geschichte dazu:

Am Mittwoch nachmittag, als alle sich noch schüttelten ob der weltpolitischen Nachrichtenlage, kam Maria vom Retrodepot in meinen Laden. Wir plauderten, schoben Wolle hin und her und legten Farben zusammen. Maria wollte unter anderem ein Tuch stricken, groß und dick sollte es sein. Nicht nur so ein „Frühlings-Dekotuch“. Schnell landeten wir bei der Semilla grosso und bei pudrigen Farben. Jetzt fehlte nur noch die Anleitung, so einfach wie möglich. Und vertikale Farbstreifen sollte es haben. Also nahm ich mir eine Stricknadeln, die zusammengesammelten Farben und fing an zu stricken. Einfach nur zu Entspannung. Und schaffte es in diesen nahezu meditativen Zustand – die Hände bewegen sich, über das Muster muss ich nicht nachdenken, Farbwechsel werden intuitiv gesetzt, der Kopf macht was er will.

36 Stunden später (gut, ich habe zwischendurch gegessen, geschlafen, Kurse gegeben und Geld verdient) hebe ich die letzten Fäden vernäht und das Stück um den Hals gewickelt. Da ist es immer noch, hat mich schon durch einen ultrastressigen Vormittag gebracht. Es tut gut!

Die Anleitung zu schreiben war in diesem Zeitfenster nicht mehr möglich, das hole ich am Wochenende nach. Und stelle sie kostenlos in meinen ravelry-account. Für alle die auch Seelen-Trost brauchen. Versprochen!

Nachtrag vom 13.11.:

Die Anleitung ist jetzt online. Hier könnt ihr sie herunterladen.

Warme Hände

Warme Hände

Brrr, was hab ich diese Woche auf dem Fahrrad gebibbert. Die dicke Winterjacke habe ich schnell wieder vorgekramt, Schals und Tücher im Doppelpack um den Hals gewickelt. Nur bei Handschuhen bin ich komisch, die krame ich normalerweise erst vor wenn Schnee liegt. In der Übergangszeit bin ich begeisterte Stulpennutzerin. Deshalb habe ich euch heute das Stulpentrio aus der Landlust ausgesucht, 2 x gestrickt und 1 x gehäkelt. Die Stulpen eignen sich übrigens auch perfekt als Freundinnen-Weihnachtsgeschenke. Nur als kleiner Hinweis, falls ihr den Kalender aus den Augen verloren habt 😉

Als Garn für die beiden Tweedmodelle möchte ich euch die Loch Lomond von BC Garn ans Herz legen. Letzte Woche neu in den Laden eingezogen, ist es innerhalb einer Woche zu meinem Lieblingsgarn geworden. Es ist vielseitig, hat einen ursprüngliche Charme und ergibt ein wunderbares Strickbild – besonders nach dem Wässern. Und die Farben erst!

Falls eure Wahl auf die Ajour-Stulpen in Tanne fällt, da seid ihr mit der LifeStyle von Atelier Zitron bestens bedient. Die ergibt die nötige Elastizität für das quer gestrickte Muster und passt auch von der Lauflänge perfekt. Jetzt müsst ihr euch nur für euer Lieblingsmodell entscheiden.

Wie kommt das Muster in die Socke

Wie kommt das Muster in die Socke

Gestern abend, in großer Runde um den Stricktreff-Tisch kam sie wieder, die Frage: Wie entsteht eigentlich das Muster für die farbige Sockenwolle?

Solche Fragen kann immer noch am allerbesten die Maus erklären (von der hab ich übrigens auch gelernt, wie Streifen in die Zahnpasta kommen):

 

 

Jetzt wisst ihr Bescheid 😉