Danke sagen

Danke sagen

Vor wenigen Tagen bin ich bei Ravelry über die Anleitung zum Odyssey-Schal von der wunderbaren Designerin Joji Locatelli gestolpert.  Ich wunderte mich, dass er kostenlos zu bekommen ist. Dann las ich ihren sehr emotionalen Beitrag, in dem sie sich für die große Unterstützung ihrer Strickerinnen bedankt, die ihr das Leben als Designerin überhaupt ermöglichen. Die Resonanz ist überwältigend obwohl erst vor 3 Tagen veröffentlicht haben schon 1096 Strickerinnen bei ravelry den Schal in ihrer queue! Ich natürlich auch 🙂

Und da ich in diesen Tagen mein 7-jähriges Ladenjubiläum feiere, hab auch ich 100 Gründe euch zu danken. Für eure Treue, eure Inspiration, die konstruktive Kritik und tatkräftige Unterstützung. Fürs Weiterempfehlen, die Herzchen bei facebook, google und Insta.

Ihr seid mir bereitwillig von Buckau nach Stadtfeld gefolgt, freut euch mit mir über den neuen Laden voller Luft und Licht.

Deshalb habe ich euch passend zu Jojis Anleitung Wolltüten gepackt. In 7 Farbvarianten – für jedes Jahr eine. Gewählt hab ich die Patina von Atelier Zitron, die hat schöne Farbabstufungen und dezenten Glanz. Die richtige Textur und Stärke für die Anleitung. Und als Dankeschön gibt es auf jede Tüte 7 Euro Rabatt ( 34,70 statt 41,70 Euro für insgesamt 6 Knäuel). Das Angebot gilt nur diese Woche und nur so lange der Vorrat reicht. Wenn weg dann alle.

Ach ja, und danke fürs Lesen!

Patina von Atelier Zitron, 55% Merino, 45% Viskose, 110m/50gr, 6,95 Euro

Neuer Strickjacken-KAL im Februar

Neuer Strickjacken-KAL im Februar

Im letzten Jahr ist der KAL im Getöse des Alltags leider untergegangen. Aber jetzt: neues Jahr, neuer Schwung.

Ab Februar wollen wir gemeinsam eine Strickjacke stricken. Zur Auswahl stehen 2 Modelle und 2 Garne. Gibt nach Adam Riese 4 Varianten. Die Strickjackenmodelle sind einmal die Morginn und einmal die Brennivin. Beide sind im Laine-Magazin erschienen. Und als Garn gibt es einmal die Alpakka Ull von Sandnes, für alle Farb- und Kuschelliebhaber. Oder die Merinowolle aus Bayern, in natürlichen Grau- und Beigetönen. Beides sind Worsted bis Aran-Qualitäten und eignen sich toll für warme Jacken. Ich überlege sogar, die Merinowolle in der Maschine leicht anzufilzen, erste Versuche mit Maschenproben sind vielversprechend.

Die verbindliche Garnauswahl erfolgt beim Stricktreff am 6. Februar (oder gern auch vorher). Ich bestelle dann die gewünschten Farben und Mengen für euch. Loslegen können wir dann am 20. Februar, anstricken findet bei mir im Laden statt. Für die weiteren Termine würde ich gerne an unterschiedliche Orte mit euch gehen, das teile ich euch mit, wenn ich weiß, wie viele KAL-Strickerinnen wir sind. Und für alle, die nicht mit am Tisch sitzen können, es wird eine geschlossenen Facebook-Gruppe geben. Dort können wir uns austauschen, Fragen klären und Fortschritte zeigen.

Also, ihr habt jetzt noch 4 Wochen um eure Ufos zu zähmen, dann geht es los!

Mützen über Mützen

Mützen über Mützen

Ein wenig sieht es aus wie nach einer erfolgreichen Jagd – aber hier kam kein Tier zu Schaden. Auf dem Tresen liegt meine aktuelle Mützen-Strecke. In den vergangenen Wochen im Hinblick auf die Adventsmärkte gestrickt. Für jeden Kopf die passende Mütze. Einige wärmen schon fremde Ohren, aber immer noch ist die Auswahl im Laden groß. Also ihr Weihnachtsgeschenkesucher: bei mir gibt es warme Ohren. Und für alle die lieber selber stricken – die Anregungen und passenden Garne gibt es natürlich auch bei mir.

Und da mir von den vielen kleinen Runden jetzt ganz schwindelig ist, wende ich mich wieder größeren Projekten zu. Zum Beispiel der wunderschöne neue Pullover von Katrin Schneider. Das passende Garn ist nächste Woche auch wieder im Laden aufgefüllt, genau wie mein persönlicher Strickbeutel. Ich schwanke nur noch zwischen hell-, mittel-, maus- oder dunkelgrau? Immer diese Entscheidungen.

Alle Jahre wieder: wir stürzen uns kopfüber in die Adventszeit. Mein Schaufenster ist schon passend dekoriert, das Wolllager füllt sich stündlich – ebenso wie die Papiertonne mit leeren Kartons. Bei mir kommen die ersten Lebkuchen auf den Teller und der Adventskalender wird am Treppengeländer aufgehängt. Und wie jedes Jahr wächst der Wunsch nach Zeit und Ruhe, zum Innehalten, Plätzchen backen, liebe Menschen treffen.

Aber auch wie jedes Jahr wird das nicht funktionieren. Wenn man Einzelhändlerin ist, fliegt diese Zeit blitzartig rechts und links an einem vorbei. Zum Glück verschenkt ihr gerne Wolle oder selbst gestrickte Geschenke, das ermöglicht mir erst, meinen kleinen Ladentraum weiterzuleben. Und so bin ich auch in diesem Jahr außer in meinem Laden auf meinen beiden Lieblingsmärkten zu finden: vom 30.11. bis 2. Dezember beim Advent in den Gewölben in der Festung Mark. Und am 6. Dezember wieder auf Gerfrieds bezauberndem Nikolausmarkt in der Schmuckwerkstatt Rayon. Dort hab ich in diesem Jahr nicht nur Wolle im Gepäck, es gibt auch das ein oder andere fertige Stück. Warme Mützen und Stirnbänder aus meinen Händen. Und wunderschöne Schals und Stulpen von einer kleinen Manufaktur aus Irland. Die haben im Oktober den Weg in meinen Laden gefunden und schon einige Herzen erobert.

Aus diesem Grund liegen meine größeren Strickprojekte auch gerade schlummern in den Stricktaschen. Derzeit klappern die Nadeln in der Mützenfabrikation. 3 Modelle bring ich auch als Stricksets mit auf die Märkte, Wolle und Anleitung für alle, die ihre Geschenke lieber eigenhändig herstellen.

Und ich Label jetzt erste einmal einen ganzen Stapel Mützen und blockiere mir dann ganz heimlich ein paar Stunden in meinem Terminkalender für meine ganz private Adventsstimmung. Frei nach dem Motto „Das Geheimnis der Weihnacht besteht darin, dass wir auf unserer Suche nach dem Großen und Außerordentlichen auf das Unscheinbare und Kleine hingewiesen werden.“

 

Noch einen Kaffee und zurück in den Alltag

Noch einen Kaffee und zurück in den Alltag

Der alte Laden ist zurückgegeben, der neue in der vergangenen Woche mit einer wundervollen Eröffnung endgültig eingeweiht worden. Viele liebe Menschen haben mir gratuliert und mich bestärkt, dass ich den richtigen Schritt gegangen bin.

Der Weg dahin war ganz schön steinig, jetzt wo langsam wieder der Alltag um die Ecke lugt, merke ich jede einzelne Woche davon in den Knochen. Aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gut es sich anfühlt die neue Ladentür aufzuschließen und die alte Bäckereieinrichtung zu sehen. Auch mein neues Büro gefällt mir sehr. Selbst so ungeliebte Dinge wie Buchhaltung gehen mir dort leichter von der Hand.

Aber, wie schon eingangs erwähnt, langsam kommt der Alltag. Und dazu gehören auch wieder regelmäßige Blogbeiträge und ein neues Kursprogramm (schon online). Die Garnregale füllen sich mit Herbstware – so ist vergangene Woche ein großes Paket von Sandnes mit Alpakka Ull und Alpalka Silke eingezogen.

Und ich habe wieder Projekte auf die Nadeln genommen. Derzeit stricke ich den Weekender aus der neuen Wild Wool von Erika Knight. In die hatte ich mich schon auf der h&h im März verliebt, jetzt ist sie endlich im Regal. Der Pullover wächst schnell, mit 5er Nadeln komm ich gut voran.

Für das kleine Stricken zwischendurch hab ich parallel das neue Wittmoor-Tuch von Janukke angefangen. Auch hier geht es fix vorwärts. Die Streifen in der lustigen Navajo-Technik machen Spass und man muss noch nicht einmal Fäden vernähen! Eine Anleitung nach meinem Geschmack.

Und dann gibt es noch ein ganz besonderes Modell für mich: im aktuellen Heft der Sandra Stricken (04/2018) ist  der Kurzarmpullover Westerland den ich entwerfen durfte. Es war schon ein aufregendes Gefühl, unter dem Foto „Design: Dagmar Ehses“ zu lesen. Jetzt zu wissen, wieviel Arbeit und Mathematik darin steckt, lässt mich noch mehr Respekt vor meinen Pulli-Lieblingsdesignerinnen wie Isabell Krämer, Heidi Kirrmaier oder Ankestrick haben.

Also – wenn ihr einen echten Ehses stricken wollt: holt euch das Heft am Kiosk. Wolle und Hilfe sowie das Original zum befühlen gibt es bei mir.

Und für alle, die über den facebook-Link gekommen sind: hier der Song zur Überschrift

Wir feiern Eröffnung der „neuen“ maschinistin…

Wir feiern Eröffnung der „neuen“ maschinistin…

… am 18. Oktober zwischen 16 und 20 Uhr in der Maxim-Gorki-Straße 24 – mit Perlwein, Käseigel und 10 % Rabatt auf alle vorrätigen Garne.

Aber der Laden ist doch schon seit 6 Wochen geöffnet? Das ist richtig. Aber erst jetzt bin ich ganz angekommen. Der alte Laden ist fertig renoviert und an die Nachmieterin übergeben. Alle Kisten sind ausgepackt, fast alle Möbel stehen an ihrem endgültigen Platz. Im Lager finde ich mit schlafwandlerischer Sicherheit die gewünschten Garne, die Warenwirtschaft erzählt mir keine Geschichte aus 1001er Nacht mehr.

Deshalb kann und will ich mit euch jetzt ganz entspannt auf meine neue Bleibe anstoßen. Ohne die ganz lange Liste im Hinterkopf, was noch alles erledigt werden muss. Und mitten in diesem wunderbaren goldenen Oktober kann man sich endlich wieder über Garnen und Strickprojekten austauschen, ohne sofort schwitzige Hände zu bekommen.

Ich freu mich auf bekannte und neue Gesichter, neugierige Menschen mit Spaß an guten Garnen. Und all die lieben Menschen die mich in den letzten Monaten motiviert und unterstützt haben. Lasst uns feiern!