Gestern ist ein neues Rechnerobst bei mir eingezogen, ein kleines feines Notebook. In erster Linie brauche ich es natürlich für unsere Hausplanung. Aber so ganz nebenbei hat es den schönen Nebeneffekt, das ich jetzt auch bequem vom Esstisch einen schnellen Blogbeitrag schreiben kann.

Also habe ich mir eine Tasse Milchkaffee gekocht und zeige euch mal schnell was außer unserem KAL-Tuch gerade auf meinen Nadeln tanzt.

Den Pullunder vom Titelbild kennen aufmerksame Leserinnen schon als Baustelle. Jetzt ist er fertig und wird sehr geliebt, heute durfte er gleich einen Ausflug Richtung Bayern machen.

Gestern frisch angenadelt ist das neue Modell von Julie Weisenberger, ich würde es als therapeutische Strickjacke bezeichnen. Dieses Modell kann definitiv Trost spenden: Groß, warm und weich. Ich stricke sie aus der Luv & Lee mit 7er Nadeln und komme flott vorwärts.

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Schon seit 14 Tagen auf den Nadeln, meine Variante des Dot-Tuches. Ich habe einige Noppenreihen durch Linksreihen ersetzt, so gefällt es mir besser. Gestrickt aus Seitenstraße und Wolkenspiel wird es sicher noch im März fertig.

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Der Grund warum es noch nicht fertig ist: letzte Woche auf dem Kreativmarkt ist mir ein Vorab-Strang des neuen Zitron-Garnes „Feinheit“ in die Hände gefallen. Das Garn kommt eigentlich erst im August in den Handel, Herr Zitron hat aber vorab ein paar Stränge an Handfärber verteilt. Und genau so einer kam letzten Sonntag meines Weges.

DSC02757Die Besonderheit dieses Garnes kann man eigentlich nur spüren: 100 % Merino mit einer Feinheit von 16 Micron – da wird jede Cashmereziege blass vor Neid! Dieses Garn muss man einfach immer wieder anfassen, deshalb ist es ungeachtet aller anderen Strickbaustellen sofort auf meine Nadel gehüpft und wir zu einem Samadhi von Martina Behm verarbeitet.

So, jetzt seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand und ich begebe mich mit meiner Kaffeetasse wieder Richtung Sofa zum Stricken.