An diesem Wochenende habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht, um mich herum ein Stapel Bücher und Zeitschriften. Genüsslich habe ich geblättert, auf der Suche nach kleinen handgemachten Geschenken (der Countdown läuft – noch 44 Tage!). Dabei bin ich über den gestrickten Leinenstich gestolpert – auch ich entdecke immer wieder Stricktechniken die ich noch nicht kenne.

lesezeichen

Zum Ausprobieren habe ich mit einem Rest Sochenwolle ein kleines Lesezeichen angefangen und war total begeistert. Das Maschenbild sieht eher gewebt als gestrickt aus, der Stoff ist leicht und trotzdem dicht.

Mein Kopf fing sofort an zu rattern, ich bin doch schon lange auf der Suche nach einem leichten Schal aus dünner Wolle der trotzdem warm genug für den Winter ist. Schnell aus dem Schrank meine Alpaka-Reste vom Samen-Tuch gebuddelt und eine Schal angeschlagen. Das Ergebnis ist genau das was ich mir vorgestellt habe! Es geht zwar durch die vielen abgehoben Stiche nicht ganz so flott wie andere Strickstiche, aber das Ergebnis lohnt die Mühe!

leinenstich

Hier die Fakten:

Wolle: Puira von Lamana (Natur und Seidengrau) 100 % Alpaka, 400 m/50 gr
Nadeln: 4 mm

81 Maschen anschlagen

1. Reihe: 1 Masche rechts, *1 Masche links abheben, Faden liegt vor der Arbeit, 1 Masche rechts stricken*, bis Ende der Reihe

2. Reihe: 1 Masche rechts, 1 Masche links stricken, *1 Masche links mit Faden hinter der Arbeit abheben, 1 Masche links stricken*, bis 1 Masche vor Ende der Reihe, letzte Masche rechts stricken

Alle 2 Rehen die Farbe wechseln, die Fäden brauchen nicht abgeschnitten werden.

Ich kann mir noch viele weitere Varianten vorstellen – Kontrastfarben, Kombinationen von flauschigen und glatten Garnen…. die Möglichkeiten sind vielfältig.

Ich gehe jetzt zurück auf mein Sofa und fröne weiter meiner neuen Leidenschaft – dem Leinenstich.

Und heute abend freue ich mich auf den neuen Polizeiruf aus Magdeburg – mit Freunden und Kürbislasagne!