Eine liebgewonnenes Ritual von mir, ist die samstägliche Planung meines Wochenende-Strickprojektes. Ich schlendere durch meinen Laden, überlege was ich anfangen oder fortsetzen will und was ich dafür so brauche. Das wird dann zusammengepackt, nach Hause geschleppt und genüsslich gestrickt. So weit die Theorie.

Diesen Samstag fiel die Wahl auf ein paar schwarze Alpakastulpen, passen zu der schönen neuen Hose aus Berlin die um die Knöchel ohne Stulpen so komisch aussieht. Ich habe das passende Garn gewählt (Royal Alpaka von Zitron in schwarz), die ersten 10cm angestrickt, den Wollbedarf hochgerechnet, alles in eine Tüte gepackt – und beim Verlassen des Ladens schnöde vergessen.

stricktuete

Jetzt ist es ja nicht so, das bei mir zuhause eine strickzeugfreie Zone herrscht, in den Ecken liegt so das ein oder andere UFO. Speziell in der Vorweihnachtszeit blieben die Privatprojekte liegen – es musste so viel für den Laden oder auf Bestellung gestrickt werden.

Also habe ich mich notgedrungen kopfüber in meine Wollecke gestürzt, alles sortiert und aufgeräumt, eine UFO-Liste geschrieben (9 Projekte) und mir einen Plan gemacht. Zuerst hab ich meiner einsamen Kuschelsocke (aus Zitron Wolkenspiel) eine Partnerin gestrickt. Kann ich gerade sehr gut gebrauchen, warme Füße sind nicht zu unterschätzen!

kuschelsocken

Am Sonntag habe ich dann endlich meine fast fertige Tunika beendet. Mein Lieblingsmodell Topstykke von Geilsk habe ich in einer Variante mit  Felted Tweed von Rowan nachgestrickt.
Gestern Abend um 23 Uhr war der letzte Faden verstopft, jetzt fehlt nur noch das Entspannungsbad (für die Tunika, nicht für mich).

topstykke

Meine UFO-Liste ist auf 7 Projekte geschrumpft, meine Strickecke ordentlich aufgeräumt – wofür Schusseligkeit doch so gut sein kann 😉